Liebe Zürcherinnen und Zürcher

In Zürich herrscht unbestritten eine hohe Lebensqualität. Die Stadt steht aber vor einigen Herausforderungen: Klimawandel, Wirtschaftskrise, Wohnungsnot, um nur ein paar zu nennen. Es wird grosse Anstrengungen brauchen, diese zu meistern und gleichzeitig sicherzustellen, dass Zürich eine lebenswerte Stadt für alle bleibt. Am 7. März 2010 wählen Sie für die nächsten vier Jahre eine neue Stadtregierung. Die GRÜNEN wollen weiterhin - und vermehrt - die Verantwortung für Entwicklung unserer Stadt übernehmen und mittragen. Deshalb hat die Partei mich als Stadtratskandidaten ins Rennen geschickt - zusammen mit der bisherigen Stadträtin Ruth Genner. Auf dieser Webseite erfahren Sie mehr über mich: meine Person, meine Haltungen, meine Engagements oder die Art, wie ich mit Menschen zusammenarbeite. Daniel Leupi _________________________________________________________________

Topaktuell

Bezahlbar UND ökologisch Wohnen! Initiative jetzt unterschreiben

Veloklimatest

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Mehr als Wohnen

27.1.2010 / Im Befund sind sich (fast) alle einig: Eine bezahlbare Wohnung zu finden, ist für einen grossen Teil der Bevölkerung sehr schwierig geworden.  Vor allem wer neu eine Wohnung sucht, hat grosse Mühe günstigen Wohnraum zu erhalten. Bei der Diagnose gehen die Meinungen aber bereits auseinander.

Die GRÜNEN wollen eine sozial gut durchmischte Stadt. Durchaus mit Differenzen von Quartier zu Quartier, aber keinesfalls so, dass Wohnen in dieser Stadt zum Privileg wird.  Das bemisst sich nicht allein, aber natürlich sehr stark, am Mietzins. Eine hohe Lebensqualität in Form von geringer Lärmbelastung, sauberer Luft, genügend Grünraum oder guter Quartierversorgung ist für uns ein Teil der Wohnqualität, die wir ebenfalls allen Bevölkerungsteilen zukommen lassen wollen.

Diese Politik verfolgen wir seit Jahren und werden sie mit diesen Instrumenten weiter verfolgen:

  • hoher Wohnanteil bei allen Gestaltungsplänen
  • strategische Landkäufe der Stadt
  • die Stadt und ihre Stiftungen sollen vermehrt wieder selber bauen
  • Abgabe von städtischem Land nur an gemeinnützige Wohnbauträger
  • Abschreibungsbeiträge an gemeinnützige Wohnbauträger
  • Verdichtung, wo das quartierverträglich ist
  • Kritik an Wohnbauprojekten, die teuer sind und oder zum ständigen Wachstum des Flächenbedarfs pro Kopf beitragen
  • keine Einzonungen
  • und natürlich: jegliche Massnahmen zur Erhöhung der Lebensqualität etc.

Der Stadtrat ist jetzt gefordert, die sozialen Auswirkungen des Wirtschaftsbooms abzufedern und dafür zu sorgen, dass Wohnen in der Stadt Zürich nicht zum Privileg wird. In seinen 8 Handlungslinien zur Wohnpolitik hat der Stadtrat einen Teil unserer Kritik aufgenommen. Im konkreten Fall ist lässt die Umsetzung aber noch zu wünschen übrig.

Die GRÜNEN leisten mit der Volksinitiative “Bezahlbar UND ökologisch wohnen!” einen kräftigen Beitrag für ein Zürich, in dem Wohnen kein Privileg sein soll.

(Kurzfassung der Fraktionserklärung)