1.11.2009 Am Sonntag abend im Razzia: das Streitgespräch Jositsch – Stocker. Ernst Stocker bemühte sich zwar ernsthaft, das zu sein, was seine Partei sonst von Herzen verachtet – ein netter Bürgerlicher. Bei den explosionsartig steigenden Mieten war dann aber fertig mit nett. Gegen den Markt sei nicht anzukommen und steigende Mietzinsen seien hinzunehmen. Auch mit einer Milliarde Franken könnte nichts ausgerichtet werden, meinte Ernst Stocker. Er hat offenbar keine Ahnung wieviele tausend Wohnungen Genossenschaften oder die Stiftung PWG (oder die von den GRÜNEN initiierte neue Stiftung) damit der Spekulation entziehen könnten. Dass Ernst Stocker im Kanton auch noch 1′300′000′000 Franken sparen will, aber nur Beispiele im Promille-Bereich nennen konnte, passt wie das Tüpfelchen auf’s i. Da war Daniel Jositsch schon viel handfester: Er machte anschaulich, welche Auswirkungen eine solche Einsparung hätte und er beschrieb detailliert, wie die Genossenschaften mehr günstige Wohnungen schaffen könnten. Aus städtischer Sicht besteht kein Zweifel – Daniel Jositsch ist die bessere Wahl.


