20100308 Dankesinserat Website _________________________________________________________________

Aktuell

8.3.2010: Tagesanzeiger: Rot-grün feiert euphorisch

8.3.2010: Tagesanzeiger: Grüne schnappen FDP-Sitz

8.3.2010: NZZ: Ein starker Grünstich für Zürich

26.2.2010: AKTION DAUERWAHLKAMPF – Die Bilder

Portrait von Daniel Leupi in der NZZ, 18.2.2010

Portrait von Daniel Leupi im Tagesanzeiger, 12.2.2010 TalkTäglich mit Daniel Leupi und Andres Türler, 25.1.2010 Podium Tagesanzeiger mit Daniel Leupi und 5 weiteren KandidatInnen, 10.2.2010

Typisch Zürich

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Mehr als Wohnen

27.1.2010 / Im Befund sind sich (fast) alle einig: Eine bezahlbare Wohnung zu finden, ist für einen grossen Teil der Bevölkerung sehr schwierig geworden.  Vor allem wer neu eine Wohnung sucht, hat grosse Mühe günstigen Wohnraum zu erhalten. Bei der Diagnose gehen die Meinungen aber bereits auseinander.

Die GRÜNEN wollen eine sozial gut durchmischte Stadt. Durchaus mit Differenzen von Quartier zu Quartier, aber keinesfalls so, dass Wohnen in dieser Stadt zum Privileg wird.  Das bemisst sich nicht allein, aber natürlich sehr stark, am Mietzins. Eine hohe Lebensqualität in Form von geringer Lärmbelastung, sauberer Luft, genügend Grünraum oder guter Quartierversorgung ist für uns ein Teil der Wohnqualität, die wir ebenfalls allen Bevölkerungsteilen zukommen lassen wollen.

Diese Politik verfolgen wir seit Jahren und werden sie mit diesen Instrumenten weiter verfolgen:

  • hoher Wohnanteil bei allen Gestaltungsplänen
  • strategische Landkäufe der Stadt
  • die Stadt und ihre Stiftungen sollen vermehrt wieder selber bauen
  • Abgabe von städtischem Land nur an gemeinnützige Wohnbauträger
  • Abschreibungsbeiträge an gemeinnützige Wohnbauträger
  • Verdichtung, wo das quartierverträglich ist
  • Kritik an Wohnbauprojekten, die teuer sind und oder zum ständigen Wachstum des Flächenbedarfs pro Kopf beitragen
  • keine Einzonungen
  • und natürlich: jegliche Massnahmen zur Erhöhung der Lebensqualität etc.

Der Stadtrat ist jetzt gefordert, die sozialen Auswirkungen des Wirtschaftsbooms abzufedern und dafür zu sorgen, dass Wohnen in der Stadt Zürich nicht zum Privileg wird. In seinen 8 Handlungslinien zur Wohnpolitik hat der Stadtrat einen Teil unserer Kritik aufgenommen. Im konkreten Fall ist lässt die Umsetzung aber noch zu wünschen übrig.

Die GRÜNEN leisten mit der Volksinitiative “Bezahlbar UND ökologisch wohnen!” einen kräftigen Beitrag für ein Zürich, in dem Wohnen kein Privileg sein soll.

(Kurzfassung der Fraktionserklärung)