Aktuell

«Drei Monate sind eine lange Zeit», sagt der, der weiss, dass er seit dem 17. Mai 2010 viel erfahren, viel erlebt und viel gelernt hat. «Drei Monate sind eine kurze Zeit», sagt der, der weiss, dass die Aufgabenvielfalt eines Betriebes mit 2'800 Mitarbeitenden und einem Budget von einer halben Milliarde Franken in 95 Tagen unmöglich zu überblicken ist. Da bleibt noch viel zu lernen. Trotzdem wage ich es, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Ich tue dies in Form eines Tagebuches.

2. August 2010 | FLAMA

Während ich mit meiner Familie in die Ferien bin, setzt die Dienstabteilung Verkehr einen Meilenstein der Zürcher Verkehrs­politik um. Die Transitachse durch Wiedikon wird aufgehoben, die Weststrasse zur Quartierstrasse umgewandelt. Ein historischer Moment: Ich wäre gerne dabei gewesen. Bei der Lektüre der Zeitungsmeldung wenden sich meine Gedanken meinen Wohnquartier Wollishofen zu. Es hat mich viel Zeit gekostet, war aber ein tolles Ergebnis, dass sich alle Parteien und Organisationen auf ein Verkehrsregime einigen konnten. Nun warten wir alle auf den Spatenstich…

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Die Verkehrsumstellung hat dank minutiöser Vorarbeiten der Fachleute von DAV und Tiefbauamt reibungslos geklappt. Die Flankierenden Massnahmen FLAMA stellen sicher, dass die Westumfahrung ihre Funktion auch wirklich erfüllt und die Wohnquartiere vom motorisierten Verkehr entlastet werden. Diese verkehrspolitische Zielsetzung hat die Stimmbevölkerung der Stadt Zürich immer wieder bestätigt. Mit der Zustimmung zur 2000-Watt-Gesellschaft hat sie den Auftrag erteilt, weitere Schritte zu gehen